Franchise-News

24.08.2008

Ermittlungen gegen Franchise-System McZahn

Die 2006 gegründete Zahnarzt-Kette McZahn ist in die Schlagzeilen geraten. Wie der Spiegel berichtet, wurde die Zentrale in Willich von der Staatsanwaltschaft Wuppertal durchsucht. Der Verdacht: McZahn soll Zahnersatz aus China mit gefälschten Papieren an den Mann und Frau gebracht haben. Insgesamt soll so ein Schaden von 860.000 Euro entstanden sein.

In einer aktuellen Pressemitteilung bestätigt McZahn als Franchiseunternehmen gesetzeskonforme Prothetik aus China anzubieten. Der Zahnersatz sei bis Ende Juni über die Importgesellschaft „Silverline-Dental" eingeführt worden, deren Alleingesellschafter und Geschäftsführer Werner Brandenbusch ist. Brandenbusch war laut McZahn bis zum 25. Juni 2008 auch Vorstand der McZahn AG, sei aber wegen unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten mit den Investoren und den übrigen Mitgliedern des Vorstands ausgeschieden. Richtig sei zudem, dass die Silverline GmbH Konformitätserklärungen für aus China eingeführten Zahnersatz zeitweise formal nicht ordnungsgemäß ausgestellt haben soll.

McZahn wirbt mit Zahnersatz ohne Zuzahlung. Laut Spiegel will das Unternehmen in Deutschland bis 2010 bis zu 400 Franchise-Standorte eröffnen. Derzeit gibt es sieben McZahn-Praxen in Deutschland, drei weitere sind in Planung. (mz)

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