Franchise-News

21.06.2009

Franchise-Konzept "Dialog im Dunkeln": Museum in der Finanzkrise

"Dialog im Dunkeln" nennt sich das Projekt, das seit 1996 als soziales Franchise-Konzept vertrieben wird und darauf basiert, dass Menschen sich von Blinden durch eine schwarze Welt von Formen, Tönen und Gerüchen führen lassen. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, steht das Projekt bzw. das 2005 in Frankfurt gegründete Dialog-Museum allerdings auf der Kippe.

Hintergrund ist laut Zeitungsbericht nicht die fehlende Zahl der privaten Museumsbesucher, sonder vielmehr der Rückgang von Firmenkunden, die angesichts angespannter Kassen immer weniger Interesse an den angebotenen Seminaren haben. Wo die günstigen Eintrittspreise ehemals durch die Einnahmen der Kommunikationsseminare ausgeglichen wurden, reiße die Wirtschaftskrise nun ein Loch in den Museumshaushalt.

Zudem, so die FAZ weiter, verringerten sich auch die Fördermittel für die im Dialog-Museum angestellten Blinden, die nun anstatt fünf nur mehr für zwei bis drei Jahre von der Agentur für Arbeit gefördert werden. Damit habe sich der Anteil dieser Mittel am Museumsetat von 25 auf 10 Prozent verringert. Nun versucht Klara Kletzka, Museumsbetreiberin und Mitgründerin von "Dialog im Dunkeln", bei der Stadt Frankfurt finanzielle Unterstützung zu erhalten. Der Ausgang dessen ist noch offen. (apw)

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