In gewissen Fällen und bei bestimmten Franchise-Systemen ist das möglich, es handelt sich aber nicht um eine Verpflichtung und ist oft schwierig umzusetzen. Warum?
- Natürlich ist es für den Entscheidungsprozess des Franchise-Nehmers interessant zu sehen, wie sich alles im Alltag abspielt. Allerdings muss er sich zu Vertraulichkeit und eventuell zur Wettbewerbsenthaltung verpflichten, damit er sich nicht außerhalb des Franchise-Systems der so gewonnenen Einblicke in die Geschäftsgeheimnisse und des Know-hows bedient. Daher wird vor dieser praktischen Alltagserfahrung meist ein Franchise-Vertrag unterzeichnet oder zumindest eine Teilverpflichtung eingegangen.
- Manche Franchise-Systeme nutzen allerdings diese Praktika, um dem Franchise-Kandidaten bei seiner Entscheidung behilflich zu sein (der so genau weiß, was ihn erwartet), aber auch, um ihn zu beobachten, bevor er endgültig aufgenommen wird. Hier handelt es sich für beide Parteien um eine vorteilhafte Methode.
Jean Samper, ConsultantFranchise nach Sektoren (Franchising) | |
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Gesamtinvestition (von - bis) |
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